Wie Joomla-Betreuung meist abgerechnet wird
Bei Joomla begegnen Ihnen vor allem drei Modelle. Keines ist per se schlecht – entscheidend ist, was wirklich drin ist:
- ✓Wartungsvertrag: Eine Monatspauschale für Kern-Updates und Backups. Updates von Erweiterungen, Fehler nach Updates und kleine Änderungen sind oft nicht enthalten.
- ✓Stundenabrechnung: Jede Änderung wird nach Aufwand berechnet, oft in Viertelstunden-Schritten.
- ✓Projekt für jedes Upgrade: Der Sprung auf eine neue Hauptversion wird als eigenes Angebot kalkuliert – siehe Joomla Update-Kosten.
- ✓Dazu kommen bei Joomla oft Lizenzkosten für kommerzielle Erweiterungen, die jährlich verlängert werden müssen, damit es weiter Updates gibt.
Sechs Warnsignale bei Ihrer Joomla-Betreuung
Diese Muster sind ein deutlicher Hinweis, dass Sie zu viel bezahlen – oder zu wenig bekommen:
- ✓Ihre Website läuft noch auf Joomla 3 oder 4 – beide sind ohne Sicherheitsupdates, und niemand hat Sie gewarnt.
- ✓Im Backend meldet Joomla seit Monaten verfügbare Updates für Erweiterungen, aber niemand spielt sie ein.
- ✓Es gibt kein aktuelles Backup – oder niemand kann sagen, wo es liegt und ob es sich wiederherstellen lässt.
- ✓Lizenzen für kommerzielle Erweiterungen laufen auf die Agentur, nicht auf Sie.
- ✓Kleine Textänderungen dauern Tage und tauchen als eigene Rechnungsposten auf.
- ✓Die Agentur ist nicht mehr erreichbar oder betreut Joomla nur noch nebenbei.
Checkliste: Was Sie für den Wechsel brauchen
Ein Joomla-Wechsel ist gut machbar, wenn die Übergabe stimmt. Diese Punkte sollten Sie vorher klären – das meiste davon gehört Ihnen ohnehin:
- ✓Zugänge: ein Super-User-Konto im Joomla-Backend, Hosting oder Server (SFTP/SSH), Datenbank, Domain und DNS.
- ✓Backup: eine aktuelle Komplettsicherung von Dateien und Datenbank, zum Beispiel mit Akeeba Backup – und am besten einmal testweise wiederhergestellt.
- ✓Template: das aktive Template inklusive Overrides im Template-Ordner. Bei gekauften Templates auch den Anbieter und die Lizenz.
- ✓Erweiterungen: eine Liste aller Komponenten, Module und Plugins (im Backend unter „Erweiterungen“ → „Verwalten“), mit Version und Herkunft.
- ✓Lizenzen und Download-Keys: Zugänge zu den Kundenkonten kommerzieller Erweiterungen. Ohne gültigen Key liefert Joomla für diese Erweiterungen keine Updates.
- ✓Eigenentwicklungen: Quellcode eigener Komponenten und Plugins, am besten als Git-Repository, plus Nutzungsrechte laut Vertrag.
- ✓Vertrag: Kündigungsfrist, Rechte am Code, Herausgabepflichten.
Tipp: Lassen Sie Lizenzen für kommerzielle Erweiterungen künftig auf Ihr Unternehmen laufen. Dann hängen Updates nicht mehr an einem einzelnen Dienstleister.
So läuft der Wechsel zu uns
1. Kostenlos testen. Nennen Sie uns eine Änderung an Ihrer Joomla-Website. Wir setzen sie um, meist innerhalb von 24 Stunden – ohne Vertrag.
2. Wir übernehmen. Unsere Agenten lesen Template, Erweiterungen und Konfiguration ein und dokumentieren alles: welche Version, welche Erweiterung woher, welche Lizenz wann ausläuft. Mit Ihrer bisherigen Agentur klären wir die Übergabe.
3. Läuft. Ab dann betreuen wir Ihre Website ab 500 € im Monat, monatlich kündbar. Updates, Sicherheit und Fehlerbehebung sind enthalten. Ein Upgrade auf Joomla 6 oder neue Funktionen bekommen vorab einen Festpreis, umgesetzt auf einer Kopie, vom Prüf-Agenten getestet und von einem Entwickler freigegeben. Mehr auf der Seite Joomla-Betreuung.