Wie Shopify-Agenturen typischerweise abrechnen
Hosting und Sicherheitsupdates des Systems übernimmt bei Shopify der Hersteller. Agenturen verdienen an allem darum herum: Theme-Anpassungen, Sections, Apps, Tracking, SEO. Üblich sind diese Modelle:
- ✓Stunden nach Aufwand, oft mit einem Stundensatz um 120 € – jede Textänderung wird zur Viertelstunde auf der Rechnung.
- ✓Monatliche Stundenkontingente, die am Monatsende verfallen.
- ✓Retainer mit fester Laufzeit, oft 12 Monate mit automatischer Verlängerung.
- ✓Projektpreise für größere Umbauten, etwa ein neues Theme – siehe Shopify Kosten.
Sechs Warnsignale bei Ihrer Shopify-Agentur
Nicht jede hohe Rechnung ist falsch. Diese Muster sind aber typisch für Shops, die zu viel zahlen oder bei denen Risiken liegen bleiben:
- ✓Der Shop läuft nicht auf Ihren Namen. Shop-Inhaber sollte immer Ihr Unternehmen sein – nicht die Agentur.
- ✓Das Theme wird direkt im Live-Shop bearbeitet, ohne Kopie oder Entwicklungs-Theme.
- ✓Für jede Kleinigkeit wird eine neue App installiert, statt das Theme sauber anzupassen.
- ✓Niemand hat sich um die Umstellung der Danke- und Bestellstatusseiten gekümmert. Shopify hat Shops, die bis zum 26. August 2026 nicht umgestellt hatten, automatisch umgestellt – alte Zusatz-Skripte, etwa für Tracking, müssen ersetzt werden.
- ✓Conversions in Google Ads oder Meta passen nicht zu den Bestellungen in Shopify, und keiner sucht den Fehler.
- ✓Die Agentur nutzt ein Konto, das Sie nicht sehen oder nicht entfernen können.
Checkliste: Was Sie vor dem Wechsel klären sollten
Ein Shopify-Wechsel ist technisch einfacher als bei selbst gehosteten Shops: Es gibt keinen Server, den man umziehen muss. Umso wichtiger sind Rechte, Themes und Abos.
- ✓Shop-Inhaber: Sie selbst sind als Inhaber eingetragen, mit Zugriff auf Abrechnung und Zahlungsdaten.
- ✓Zugänge: Agenturen arbeiten über Collaborator-Konten. Diese zählen nicht zu Ihrem Benutzerlimit, und Sie vergeben nur die nötigen Rechte. Den 4-stelligen Zugriffscode finden Sie unter Einstellungen › Benutzer › Sicherheit. Ein neuer Code macht alte ungültig.
- ✓Alte Zugänge: Entfernen Sie das Collaborator-Konto der alten Agentur, sobald die Übergabe steht. Das lässt sich nicht rückgängig machen – die Agentur müsste neu anfragen.
- ✓Themes: Duplizieren Sie das Live-Theme und laden Sie es herunter. Der Download enthält nur den Theme-Code, keine Produkte, Seiten oder Bilder. Ein Shop fasst höchstens 20 Themes.
- ✓Theme-Lizenz: Gekaufte Themes sind an Ihren Shop lizenziert. Klären Sie, ob Ihr Theme gekauft oder von der Agentur selbst gebaut ist – und ob es noch Updates bekommt.
- ✓Apps: Liste aller Apps mit Abo-Preis und Zweck. Prüfen Sie, welche über Ihre Shopify-Rechnung laufen und welche direkt beim Anbieter abgerechnet werden – womöglich auf die Agentur.
- ✓Checkout und Tracking: Sind Danke- und Bestellstatusseite umgestellt, laufen Pixel und Server-Side Tracking sauber?
- ✓Domain und DNS: Wer verwaltet die Domain, und haben Sie Zugriff darauf?
- ✓Vertrag: Kündigungsfrist, Rechte an selbst gebautem Theme-Code und an eigenen Apps.
Tipp: Entfernen Sie den alten Zugang erst, wenn die neue Agentur nachweislich liefert. Bei uns können Sie das vorher kostenlos testen.
So läuft der Wechsel zu uns
1. Kostenlos testen. Sie geben uns einen Collaborator-Zugang mit den nötigen Rechten und nennen eine Änderung. Wir setzen sie um, meist innerhalb von 24 Stunden – ohne Vertrag.
2. Wir übernehmen. Unsere Agenten lesen Theme, Apps und Tracking ein und dokumentieren alles. Überflüssige Apps markieren wir, damit Sie laufende Gebühren sparen.
3. Läuft. Ab dann betreuen wir Ihren Shop ab 500 € im Monat, monatlich kündbar. Bugs, Updates und Sicherheit sind enthalten. Neues bekommt vorab einen Festpreis, wird in einem Entwicklungs-Theme umgesetzt, vom Prüf-Agenten getestet und von einem Entwickler freigegeben. Mehr auf der Seite Shopify-Agentur ersetzen und unter Shop-Technik.