Wem gehört Ihre Webflow-Website?
In Webflow liegt jede Website in einem Workspace. Wer den Workspace besitzt, entscheidet über Zugänge, Transfers und Abrechnung. Das Hosting (Site Plan) hängt an der einzelnen Website und wird über den Workspace bezahlt. Mehr zu den Plänen im Ratgeber Webflow Kosten.
Am saubersten ist: Die Website liegt in Ihrem eigenen Workspace, der Site Plan läuft auf Ihr Unternehmen, und die Agentur arbeitet als Gast oder Mitglied mit. Webflow sieht das ausdrücklich vor – die Workspace-Pläne für Freelancer und Agenturen enthalten Gastzugänge in Kunden-Workspaces.
Sechs Warnsignale bei Ihrer Webflow-Agentur
Diese Muster deuten auf zu hohe Kosten oder ein Risiko für Ihre Website hin:
- ✓Die Website liegt im Workspace der Agentur, und Sie haben keinen eigenen Zugang.
- ✓Das Hosting wird von der Agentur bezahlt und mit Aufschlag an Sie weiterberechnet.
- ✓Neue Landingpages warten wochenlang auf das nächste Projekt.
- ✓Die CMS-Struktur ist gewachsen, Felder werden doppelt gepflegt, niemand räumt auf.
- ✓Eigener Code steckt in Seiteneinstellungen und Embeds, aber keiner weiß, wofür.
- ✓SEO-Grundlagen wie Titel, Beschreibungen, Weiterleitungen und Open-Graph-Bilder fehlen seit dem Launch.
Checkliste: Was Sie für den Wechsel brauchen
Bei Webflow gibt es keinen Server und kein Repository – alles steckt im Workspace. Diese Punkte sollten Sie klären:
- ✓Workspace: Legen Sie einen eigenen Workspace an, falls die Website noch bei der Agentur liegt. Webflow bietet in allen Workspace-Plänen den Transfer von Websites zwischen Workspaces. Ob dabei ein aktiver Site Plan mitgehen kann oder vorher herabgestuft werden muss, hängt von den Plänen beider Workspaces ab – das sollten Sie vorab mit der Agentur und dem Webflow-Support klären.
- ✓Site Plan: Auf wen läuft das Hosting, bis wann ist es bezahlt, und wer trägt die Kosten danach? Innerhalb eines Workspaces lässt sich ein Site Plan von einer Website auf eine andere übertragen – Abrechnung und Domain-Einstellungen gehen mit, die alte Website fällt auf Starter zurück und verliert die eigene Domain.
- ✓Domain und DNS: Wer verwaltet die Domain beim Registrar? Ohne Zugriff auf die DNS-Einträge wird jeder Umzug zäh.
- ✓Eigener Code: Liste aller Skripte im Head, Footer und in Embeds – Tracking, Cookie-Banner, Chat, Formular-Tools.
- ✓Integrationen: Formular-Ziele, Automatisierungen (etwa Zapier oder Make), Analytics, Google Search Console, CRM-Anbindungen.
- ✓CMS: Struktur der Collections und welche Felder wofür genutzt werden.
- ✓Vertrag: Kündigungsfrist und Rechte an Design und Komponenten.
Wichtig: Der Code-Export von Webflow liefert HTML und CSS, aber keine CMS-Inhalte. Wer Webflow ganz verlassen will, braucht einen Neuaufbau – ein Agenturwechsel innerhalb von Webflow ist dagegen einfach.
So läuft der Wechsel zu uns
1. Kostenlos testen. Sie laden uns in Ihren Workspace ein und nennen eine Änderung, etwa eine neue Landingpage-Sektion. Wir setzen sie um, meist innerhalb von 24 Stunden – ohne Vertrag.
2. Wir übernehmen. Unsere Agenten erfassen Seiten, Komponenten, CMS-Collections, eigenen Code und Integrationen und dokumentieren alles. Liegt die Website noch im Workspace der Agentur, begleiten wir den Transfer in Ihren Workspace.
3. Läuft. Ab dann bauen wir Ihre Website weiter, ab 500 € im Monat, monatlich kündbar, mit Bugs, Updates und Sicherheit inklusive. Neues bekommt vorab einen Festpreis, wird erst auf einer Kopie oder im Staging umgesetzt, vom Prüf-Agenten getestet und von einem Entwickler freigegeben. Mehr auf der Seite Webflow-Betreuung und unter Website-Betreuung.