Sechs Zeichen, dass Ihr Shop eine neue Agentur braucht
Jeder Shop hat mal einen schlechten Tag. Diese Muster sind aber ein deutliches Signal:
- ✓Nach Updates hakt der Checkout – und Sie erfahren es von Kunden, nicht von Ihrer Agentur.
- ✓WooCommerce oder Extensions sind mehrere Versionen im Rückstand, weil Updates als Risiko gelten.
- ✓Die HPOS-Umstellung steht seit Jahren auf „später“.
- ✓Der Shop wird langsamer, und die Lösung ist jedes Mal ein weiteres Plugin.
- ✓Extension-Lizenzen laufen auf das Konto der Agentur, und niemand weiß, wann sie ablaufen.
- ✓Eine neue Versandregel oder Aktionsseite dauert eine Woche und kommt mit Stundenzettel.
Wie WooCommerce-Agenturen üblicherweise abrechnen
Die Modelle ähneln denen bei WordPress-Agenturen, im Shop wiegen die Lücken aber schwerer. Typisch sind:
- ✓Update-Pakete für oft 30 € bis 80 € im Monat – ohne Test des Checkouts.
- ✓Wartungsverträge mit Stundenkontingent; Fehler nach Updates werden extra berechnet.
- ✓Stundensätze für Änderungen, häufig um die 100 € bis 150 € netto.
- ✓Extensions, die die Agentur kauft und weiterberechnet – mit Aufschlag und ohne Übersicht.
- ✓Laufzeiten von 12 Monaten mit automatischer Verlängerung.
Was Wartung im Shop leisten muss und was sie kostet, steht ausführlich im Ratgeber WooCommerce-Wartung und Kosten.
Checkliste: Was Sie für den Wechsel brauchen
Bei WooCommerce gehören neben den technischen Zugängen vor allem Konten zur Übergabe. Klären Sie diese Punkte, bevor Sie kündigen:
- ✓Administrator-Zugang zum WordPress-Backend auf Ihren Namen.
- ✓Hosting, SFTP oder SSH, Datenbank – und wem der Server-Vertrag gehört.
- ✓Zahlungsanbieter: PayPal, Stripe, Mollie, Klarna oder WooPayments. Die Händlerkonten müssen auf Ihr Unternehmen laufen, nicht auf die Agentur. API-Schlüssel und Webhooks sollten Sie selbst einsehen können.
- ✓WooCommerce.com-Konto: Auf wessen Konto laufen die Abos für Ihre Extensions? Abos lassen sich dort an ein anderes Konto übertragen – der Empfänger muss annehmen, danach geht auch die Abrechnung über. Pakete für 5 oder 25 Websites lassen sich nicht aufteilen.
- ✓Extensions von anderen Anbietern: Lizenzschlüssel, Konto und Ablaufdatum für jede kostenpflichtige Erweiterung.
- ✓Schnittstellen: Zugänge zu Warenwirtschaft, Versanddienstleistern, Marktplätzen, Google Merchant Center.
- ✓Rechnungen und Rechtstexte: Welches Plugin vergibt Rechnungsnummern, wer pflegt AGB und Widerrufsbelehrung?
- ✓Theme und eigener Code: Child-Theme, überschriebene WooCommerce-Templates, eigene Plugins – am besten als Git-Repository.
Tipp: Ändern Sie nichts an Zahlungskonten und Schnittstellen mitten in einer Aktion oder vor dem Weihnachtsgeschäft. Die neue Agentur sollte erst nachweisen, dass sie liefert – bei uns können Sie das vorher kostenlos testen.
So läuft der Wechsel zu uns
1. Kostenlos testen. Nennen Sie uns eine Änderung an Ihrem Shop – eine Versandregel, ein Banner, einen Fehler. Wir setzen sie um, meist innerhalb von 24 Stunden, ohne Vertrag.
2. Wir übernehmen. Unsere Agenten lesen WordPress, WooCommerce, Extensions, Theme und Schnittstellen ein und dokumentieren alles – inklusive Lizenzen, Ablaufdaten und HPOS-Status. Mit Ihrer bisherigen Agentur klären wir die Übergabe. Ihr Shop verkauft die ganze Zeit weiter.
3. Läuft. Ab dann betreuen wir Ihren Shop rund um die Uhr, ab 500 € im Monat, monatlich kündbar. Updates, Sicherheit und Fehlerbehebung sind enthalten. Neues bekommt vorab einen Festpreis, wird auf einer Kopie umgesetzt, vom Prüf-Agenten getestet und von einem Entwickler freigegeben. Mehr zur WooCommerce-Betreuung und zur Shop-Technik.