Sieben Zeichen, dass ein Wechsel fällig ist
Nicht jede Verzögerung ist ein Grund zu gehen. Diese Muster sind es aber meistens:
- ✓Eine Textänderung oder ein neues Formular dauert eine Woche.
- ✓Plugins sind seit Monaten nicht aktualisiert, weil „sich keiner rantraut“.
- ✓Nach Updates hakt regelmäßig etwas – und die Reparatur steht extra auf der Rechnung.
- ✓Ihre Website läuft auf einer PHP-Version ohne Sicherheitsupdates, und niemand hat es Ihnen gesagt. Welche das sind, steht im Ratgeber WordPress-Wartung und Kosten.
- ✓Sie haben keinen eigenen Administrator-Zugang zu Ihrer Website.
- ✓Premium-Plugins und Page-Builder laufen auf Lizenzen der Agentur – Sie wissen nicht, wie lange noch.
- ✓Ihre Website wird langsamer, und die Antwort ist immer ein weiteres Plugin.
Wie WordPress-Agenturen üblicherweise abrechnen
Bei WordPress gibt es fast alles – vom Freelancer mit Update-Paket bis zur Agentur mit Jahresvertrag. Typische Modelle sind:
- ✓Update-Pakete für oft 30 € bis 80 € im Monat – Updates ja, Fehlerbehebung meist nicht.
- ✓Wartungsverträge mit Stundenkontingent, das am Monatsende verfällt.
- ✓Stundensätze für Änderungen, häufig um die 100 € bis 150 € netto.
- ✓Hosting, Wartung und Lizenzen im Paket – bequem, aber schwer zu vergleichen und schwer zu kündigen.
- ✓Laufzeiten von 12 Monaten mit automatischer Verlängerung.
Wichtig beim Paket aus Hosting und Wartung: Klären Sie vor der Kündigung, wem Server und Domain gehören. Sonst hängt der Wechsel am Umzug. Wenn Sie ein neues Zuhause für Ihre Website brauchen, hilft unser Hosting.
Checkliste: Was Sie für den Wechsel brauchen
Bei WordPress hängt eine saubere Übergabe vor allem an Zugängen und Lizenzen. Das meiste davon gehört Ihnen – lassen Sie es sich vor der Kündigung geben:
- ✓Administrator-Zugang zum WordPress-Backend auf Ihren Namen – nicht nur ein Redakteurs-Konto.
- ✓Hosting: Kundenkonto beim Hoster, SFTP oder SSH, Datenbank-Zugang und phpMyAdmin.
- ✓Domain und DNS: Wer ist Inhaber, wo liegt die Domain, wer kann Einträge ändern?
- ✓Page-Builder-Lizenz: Elementor Pro, Divi, WPBakery oder Ähnliches – auf wessen Konto sie läuft und bis wann.
- ✓Premium-Plugins: Liste aller kostenpflichtigen Plugins mit Lizenzschlüssel, Konto und Ablaufdatum.
- ✓Theme und Child-Theme: Welches Theme ist im Einsatz, und liegen Ihre Anpassungen in einem Child-Theme? Nur dann überstehen sie ein Theme-Update.
- ✓Eigener Code: individuelle Plugins, Code-Schnipsel, Änderungen in functions.php – am besten als Git-Repository.
- ✓Drittdienste: Zugänge zu Formular-Empfängern, Newsletter, Google Search Console, Analytics und Consent-Tool.
- ✓Backups: Wo liegen sie, und ist ein aktuelles vollständiges Backup herunterladbar?
Tipp: Lizenzen, die auf das Konto der Agentur laufen, gehen beim Wechsel oft verloren. Fragen Sie früh nach – manche Anbieter erlauben eine Übertragung, sonst planen Sie den Neukauf ein.
So läuft der Wechsel zu uns
1. Kostenlos testen. Nennen Sie uns eine Änderung an Ihrer WordPress-Website. Wir setzen sie um, meist innerhalb von 24 Stunden – ohne Vertrag.
2. Wir übernehmen. Unsere Agenten lesen WordPress, Plugins, Theme und Server-Konfiguration ein und dokumentieren alles: welche Plugins wirklich gebraucht werden, welche Lizenzen ablaufen, welche PHP-Version ansteht. Mit Ihrer bisherigen Agentur klären wir die Übergabe.
3. Läuft. Ab dann betreuen wir Ihre Website rund um die Uhr, ab 500 € im Monat, monatlich kündbar. Updates, Sicherheit und Fehlerbehebung sind enthalten. Neues – eine Landingpage, ein Umbau, ein Relaunch – bekommt vorab einen Festpreis und wird auf einer Kopie umgesetzt, getestet und von einem Entwickler freigegeben. Mehr auf der Seite WordPress-Betreuung.