Zum Inhalt springen

WordPress-Wartung:
Was sie kosten darf – und leisten muss.

WordPress hat kein festes Support-Ende wie andere Systeme. Ihre Website veraltet trotzdem – leise, Plugin für Plugin, PHP-Version für PHP-Version. Hier sehen Sie, was Wartung kostet, was in einem Wartungsvertrag wirklich stehen sollte und woran Sie erkennen, ob die Wartung auch passiert.

Aktualisiert am · 4 Min. Lesezeit · von Beyond AIgency®

Ende der Sicherheitsupdates für PHP 8.2
31.12.2026
Ende der Sicherheitsupdates für PHP 8.2
von WordPress empfohlene PHP-Version
PHP 8.3+
von WordPress empfohlene PHP-Version
WordPress-Version wird offiziell unterstützt (aktuell 7.1)
nur die neueste
WordPress-Version wird offiziell unterstützt (aktuell 7.1)

Warum WordPress Wartung braucht

Bei TYPO3 oder PrestaShop gibt es feste Termine, an denen eine Version aus dem Support fällt. Bei WordPress ist das anders: Offiziell unterstützt wird nur die jeweils neueste Version. Sicherheitsfixes werden zwar oft auch für ältere Versionen nachgeliefert – das Sicherheitsteam nennt das ausdrücklich eine Gefälligkeit, keine Zusage.

Kleine Sicherheitsupdates des WordPress-Kerns spielt WordPress auf den meisten Websites automatisch ein. Das ist gut, deckt aber nur einen Teil ab. Ihre Website besteht aus mehr:

  • ✓Plugins: Kontaktformulare, SEO, Caching, Page-Builder. Jedes bringt eigenen Code mit – und eigene Lücken.
  • ✓Theme und Child-Theme: Ein veraltetes Theme bricht bei neuen WordPress-Versionen oft zuerst.
  • ✓Premium-Plugins: Updates gibt es nur mit gültiger Lizenz. Läuft sie ab, bleibt das Plugin stehen.
  • ✓PHP und Datenbank auf dem Server: Laufen sie aus dem Support, hilft auch ein aktuelles WordPress nicht.

Der unterschätzte Teil: Ihre PHP-Version

WordPress läuft auf PHP. Jede PHP-Version bekommt zwei Jahre aktive Pflege und danach zwei Jahre nur noch Sicherheitsupdates. Dann ist Schluss. Für viele Websites steht genau das jetzt an: PHP 8.2 bekommt nur noch bis zum 31. Dezember 2026 Sicherheitsupdates.

PHP-VersionAktive Pflege bisSicherheitsupdates bisStand heute
PHP 8.531.12.202731.12.2029Aktuell
PHP 8.431.12.202631.12.2028Aktive Pflege
PHP 8.331.12.202531.12.2027Nur noch Sicherheitsupdates
PHP 8.231.12.202431.12.2026Läuft in acht Wochen aus
PHP 8.1–abgelaufen am 31.12.2025Ohne Sicherheitsupdates
PHP 7.4 und älter–abgelaufen (7.4: 28.11.2022)Ohne Sicherheitsupdates
Stand: November 2026, laut php.net. WordPress empfiehlt PHP 8.3 oder neuer. WordPress 7 läuft mit PHP 7.4 bis 8.5 – ältere Versionen werden nicht mehr unterstützt.

Ein PHP-Wechsel ist selten nur ein Klick beim Hoster. Ältere Plugins und Themes laufen auf neuem PHP oft nicht mehr fehlerfrei. Deshalb gehört er auf eine Testkopie – und in jede ernsthafte Wartung.

Was kostet WordPress-Wartung?

Die Spanne ist groß, weil unter „Wartung“ sehr Unterschiedliches verkauft wird. Die folgenden Werte sind Orientierung, keine Preisliste. Bei Stundenmodellen rechnen wir mit einem Agentur-Stundensatz von 120 €.

ModellTypischer PreisWas meist drin ist
Einfaches Update-Paketoft 30 € bis 80 € im MonatUpdates per Knopfdruck oder automatisch, Backup, Erreichbarkeits-Check
Wartungsvertrag mit Stundenkontingent1 bis 3 Stunden, also 120 € bis 360 € im MonatUpdates, Backup, etwas Zeit für Änderungen – Fehler nach Aufwand
Betreuung bei Beyond AIgencyab 500 € im MonatUpdates, Sicherheit und Fehlerbehebung inklusive, Überwachung rund um die Uhr, monatlich kündbar
Marktübliche Spannen als Orientierung, eigene Einschätzung. Nicht enthalten: Lizenzen für Premium-Plugins und Hosting.

Was in günstigen Wartungspaketen oft fehlt

Ein Paket für 30 € bis 80 € im Monat kann für eine kleine Website mit wenigen Plugins reichen. Rechnen kann es sich nur, wenn kaum Arbeitszeit hineinfließt. Typisch fehlt deshalb genau das, was teuer wird, wenn es schiefgeht:

  • ✓Ein Test vor dem Update: Updates laufen direkt auf der Live-Website, nicht auf einer Kopie.
  • ✓Fehlerbehebung: Wenn nach einem Update das Formular oder der Page-Builder hakt, wird die Reparatur extra berechnet – oder es bleibt bei der Wiederherstellung des Backups.
  • ✓PHP-Wechsel: Der Umstieg auf eine neue PHP-Version ist meist nicht enthalten.
  • ✓Premium-Plugins: Ohne gültige Lizenz kommen keine Updates. Ob jemand die Lizenzen im Blick hat, steht selten im Vertrag.
  • ✓Ein Mensch, der Ihre Website kennt: Auf Fragen gibt es ein Ticket, keine Antwort.

Prüfen Sie Ihren Wartungsbericht: Steht dort nur „12 Updates installiert“? Dann fragen Sie, was nach den Updates getestet wurde – und wer zahlt, wenn danach etwas nicht mehr läuft.

Was ein guter WordPress-Wartungsvertrag enthält

Egal bei wem Sie Wartung einkaufen – diese Punkte sollten drinstehen:

  • ✓Updates für WordPress-Kern, Plugins und Themes – mit Backup vorher und Test danach.
  • ✓Fehlerbehebung, wenn ein Update etwas kaputt macht, ohne Aufpreis.
  • ✓Regelmäßiger PHP-Check und der Wechsel auf eine unterstützte PHP-Version.
  • ✓Überwachung von Erreichbarkeit, Sicherheit und Ladezeit.
  • ✓Ein Bericht, der zeigt, was gemacht und geprüft wurde.
  • ✓Kurze Kündigungsfrist – gute Wartung braucht keine 12-Monats-Bindung.

So betreuen wir Ihre WordPress-Website

Unsere KI-Agenten halten WordPress, Plugins und Theme aktuell, prüfen PHP und Server und überwachen Ihre Website rund um die Uhr. Updates, Sicherheit und Fehlerbehebung sind in unserer WordPress-Betreuung enthalten – ab 500 € im Monat, monatlich kündbar.

Größere Schritte wie ein PHP-Sprung über mehrere Versionen, ein Page-Builder-Wechsel oder neue Funktionen bekommen vorab einen Festpreis. Wir setzen sie auf einer Kopie Ihrer Website um, der Prüf-Agent testet, ein Entwickler gibt frei. Wenn Sie Ihre bisherige Agentur ablösen möchten, lesen Sie den Ratgeber WordPress-Agentur wechseln. Für Shops gibt es einen eigenen Ratgeber zur WooCommerce-Wartung.

Häufige Fragen

Kurz beantwortet.

Was kostet WordPress-Wartung im Monat?+

Einfache Update-Pakete gibt es ab etwa 30 € bis 80 € im Monat. Wartungsverträge mit Stundenkontingent liegen oft bei 120 € bis 360 €. Bei uns kostet die Betreuung ab 500 € im Monat – mit Updates, Sicherheit und Fehlerbehebung inklusive.

Reichen die automatischen Updates von WordPress nicht?+

Nein. WordPress spielt automatisch vor allem kleine Sicherheitsupdates des Kerns ein. Plugins und Themes aktualisieren sich nur, wenn Sie das einzeln einschalten – und dann ohne Test. Premium-Plugins brauchen eine gültige Lizenz, und PHP auf dem Server bleibt ganz außen vor.

Welche PHP-Version braucht meine WordPress-Website?+

WordPress empfiehlt PHP 8.3 oder neuer. PHP 8.2 bekommt nur noch bis 31. Dezember 2026 Sicherheitsupdates, PHP 8.1 und älter gar keine mehr. Welche Version Ihre Website nutzt, zeigt im Backend „Werkzeuge → Website-Zustand → Bericht“.

Hat WordPress ein Support-Ende wie TYPO3?+

Nicht mit festen Terminen. Offiziell unterstützt wird nur die neueste WordPress-Version. Sicherheitsfixes für ältere Versionen liefert das Sicherheitsteam als Gefälligkeit nach – darauf verlassen sollten Sie sich nicht.

Kostenloser Probeauftrag

Ihr WordPress-Problem, unser Probeauftrag.

Nennen Sie uns eine Änderung an Ihrer Website – wir setzen sie kostenlos um, meist in 24 Stunden. Ohne Vertrag, ohne Risiko.